Schmetterlinge, Sternchen, Herzen, Buchstaben: Der Fantasie von Nudel-Designern sind keine Grenzen gesetzt. Dabei kommt fast immer das Gleiche auf den Löffel (oder die Gabel): viele Kohlenhydrate und ein bisschen Eiweiß. Dennoch gibt es ein paar für Diabetiker und gesundheitsbewusste Genießer interessante Unterschiede, weiß Ernährungswissenschaftlerin Dr. Astrid Tombek vom Diabetes Zentrum Mergentheim.
Wer sein Cholesterin im Blick behalten muss, sollte italienische Pasta bevorzugen. Sie wird aus kleberhaltigem Hartweizengries hergestellt, der weniger Wasser aufnimmt und fester bleibt. Nudeln aus Weich- oder Brotweizen wird dagegen meist Ei zugesetzt, um ihnen eine schöne gelbe Farbe zu verleihen und ihre Kocheigenschaften zu verbessern.
Besonders zu empfehlen: Vollkornnudeln. Ihre Ballaststoffe bremsen die Aufnahme von Zucker aus dem Darm. Das hilft, Blutzuckerspitzen zu vermeiden. Außerdem rät Tombeck, Nudeln "al dente" (bissfest) zu genießen. Denn je weicher sie gekocht sind, desto schneller gelangt der Zucker aus den Kohlenhydraten ins Blut.
Im Vergleich mit Kartoffeln oder ungeschältem Reis enthalten Nudeln weniger Vitamine und Mineralstoffe. Wer aber statt fetter Käsesoße Gemüse dazu isst, kann sich seine Pasta ruhig schmecken lassen.
Die richtige Zubereitung:
Diabetes Ratgeber;
07.12.2011
Bildnachweis: iStock/Jack Jelly
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